Wissensaustausch als Schlüsselfaktor

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Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich mich mit virtuellen Teams und hier im speziellen mit Teams beschäftigt. Mit virtuellen Teams die aufgrund von COVID als solche arbeiten müssen bzw. mussten. Im folgenden Beitrag geht es um den Schlüsselfaktor Wissensaustausch für das Arbeiten in und mit virtuellen Teams.

Wissensaustausch

Ein zentraler Punkt, der alle auf remote umgestellten Teams betraf, war der Wissensaustausch. Erfolgreicher Wissensaustausch ist ein zentraler Prozess für den Erfolg virtueller Teams.[1] Dies war im Frühling 2020 nicht immer einfach zu bewerkstelligen, da nicht alle Firmen auf virtuelle Zusammenarbeit ausgelegt waren.

Die räumliche Trennung und der mangelnde persönliche Kontakt der Teammitglieder erschweren den Austausch von Wissen. Daher wird in diesem Punkt unter anderem näher beleuchtet, ob und wie dieser stattfand und wenn dieser stattfand. Und wie gut er dann laut den Befragten tatsächlich in der Praxis des ersten Lockdowns funktioniert hat. In der Theorie liest man, dass es sich bei Wissen um eine immaterielle Ressource handelt. Peter Drucker einer der Pioniere der modernen Managementlehre, hat in einem seiner Werke bereits im Jahr 1969 festgehalten, dass Wissen zum entscheidenden Wirtschaftspotential geworden ist. [2] Legt man diese Aussage Druckers auf das Jahr 2020 um bedeutet dies, dass Wissens zum entscheidenden Faktor von Unternehmen und auch Organisationen geworden ist.

Transfer von Wissen

Wie aber funktionierte nun der Wissenstransfer in einem Lockdown, auf den neun von zehn der befragten Personen, noch deren Organisationen, in irgendeiner Weise vorbereitet waren. Wissen ist bekanntermaßen in unterschiedlichen Formen innerhalb von Organisationen vorhanden. Es findet sich in Prozessen, Technologien, Patenten und für diese Arbeit wichtig, vor allem auch in den Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter*innen wieder. [3]

Wissen entsteht grundsätzlich in einem spezifischen Kontext, es ist an Personen gebunden und zum Großteil unbewusst. In der Regel sind Mitarbeiter*innen es gewohnt dieses Wissen formell oder informell mit ihren Kolleg*innen zu teilen. Diese Art des Austausches von Wissens geht im Normalfall recht reibungslos, falls sich Kolleg*innen untereinander helfen. Ausnahmen gibt es bei Wettbewerbssituationen unter Kolleg*innen und bei persönlichen Abneigungen.

Bedurfte es Expert*innen wusste man ebenso, wo man diese im Haus fand, beziehungsweise wusste man, wenn man fragen kann. Da dies nun wegfällt bedienen wir uns der Technik als Hilfestellung. Sei es die Kamera, das Mikrophone oder den unterstützenden Chat etc.

Ohne der persönlichen Ebene der Kommunikation kann es zu enormen Reduktion der Weitergabe von implizitem Wissen kommen. Durch ein Bewusstwerden das Wissen explizit zu machen, z. B durch einen Wissensdatenbank oder die Weitergabe von Wissen durch internen Geschichten kann sichergestellt werden das dieses Wissen auch erhalten wird.

Wenn du mehr darüber erfahren willst kontaktiere uns einfach oder besuche einfach ein Coaching oder einen unser Workshops.


[1] TTietz, S., Kneisel, E., Werner, K. (in press). Erfolgreicher Wissensaustausch in virtuellen Teams – Wie wichtig ist soziale Präsenz? Zeitschrift für Arbeitswissenschaften

[2] Arlbrecher 2019, S.11

[3] Arlbrecher 2019, S.11